Der Fensterbauer– Licht und Sicht für jeden Raum

Helle, lichtdurchflutete Räume, großflächige Fenster und vielfältig gestaltete Glasanbauten, das sind die Merkmale der modernen Bautechnik. Fenster vom großflächigen Fassadenteil bis zum kleinen kunstgewerblichen Fenster eines Baudenkmals und die modernste Form des Wohnens, der Wintergarten. Das sind die Tätigkeitsfelder des Glasers der Fachrichtung Fensterbau.

Der Fensterbauer arbeitet überwiegend mit dem urigen, naturgewachsenen Rohstoff Holz, den er mit Unterstützung modernster Fertigungstechnik zum raumabschließenden Fenster einschließlich Funktionen der Schalldämmung oder des Wärmeschutzes verarbeitet.

Dazu kommt der älteste von Menschenhand geschaffene Werkstoff, das Glas, das mit seiner Transparenz, der einmaligen Eigenschaft - Licht hindurch zu lassen, Kälte und Schall einzudämmen - den Bedürfnissen des Menschen von heute wie kein anderer entgegenkommt.

Welche Voraussetzungen werden benötigt?

  • Eine bestimmte Schulbildung ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Es werden sowohl Auszubildende mit Haupt- Real und Gymnasiumabschluss eingestellt.
  • Die Freude am Umgang mit und der Verarbeitung von Holz oder den anderen Rahmenmaterialen wie Aluminium und Kunststoff.
  • Man sollte geschickt sein, was die Auge-Hand-Koordination betrifft (z.B. beim Montieren von Fenstern oder Ausschneiden von Glasflächen).
  • Weiterhin sollte, getragen von einer soliden Schulausbildung, Basiswissen über physikalisch technische Zusammenhänge vorhanden sein.
  • Schulfächer: Mathematik (z.B. für die Berechnung von Flächen), Technik/Werken (z.B. technisches Zeichen; Montieren von Türen und Fenstern)

Ausbildung

Die Berufsausbildung zum Glaser/in erfolgt im dualen Ausbildungssystem, das heißt sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb. In der Regel dauert die Ausbildung drei Jahre. Die überbetriebliche Ausbildung im Ausbildungszentrum Karlsruhe zählt auch als Teil der Ausbildung.

Die Praxisnähe ist der große Vorteil einer dualen Ausbildung. Durch die praktischen Übungen im Betrieb bekommt man schon sehr früh Baustellenerfahrung und kann den theoretischen Lernstoff besser verstehen.

Was macht man in diesem Beruf?

Glaser/innen der Fachrichtung Fenster-und Glasfassadenbau fertigen Fenster, Türen, Schaufenster und Fassadenkonstruktionen aus Flachglas. Sie errichten Wintergärten und Glasvorbauten aller Art und verwenden je nach Zweck Wärmeschutz-, Schallschutz-und andere Gläser.

Dabei schneiden sie das Glas in passende Segmente und stellen Rahmenteile aus Holz, Aluminium oder Kunststoff her, in die sie die Glasscheiben einfügen. Glaser/innen übernehmen zudem Glasreparaturen, etwa bei Hagelschäden und bei der Restaurierung von denkmalgeschützten Häusern.

Wo arbeitet man?

  • In Betrieben des Glaserhandwerks
  • Bei Herstellern von Flachglas oder Glasbehältnissen
  • Bei Fassadenbauunternehmen

Glaser/innen arbeiten hauptsächlich in Werkstätten und auf Baustellen.

Weitere Informationen herunterladen:

Steckbrief - Glaser/in der Fachrichtung Fenster- und Glasfassadenbau.PDF
Quelle: BERUFENET, arbeitsagentur.de

 

 

Glaser- und Fensterbauer-Innung Freiburg & Lörrach

Geschäftsstelle
Kreishandwerkerschaft Freiburg

Bismarckallee 8
79098 Freiburg
Telefon: 0761 383 768-0
Telefax: 0761 383 768-99
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